Julia-Marie Czerwonatis 19.03.2014 / Inland

Hungerstreik für mehr Selbstbestimmung

Asylbewerber in Bayern protestieren gegen die Umstände ihrer Unterbringung

Seit vergangenem Donnerstag verweigern rund 20 Asylbewerber in Dingolfing und Amberg jede Nahrungsaufnahme. Sie fordern eine humanere Unterbringung und mehr Selbstbestimmung.

Zwei Mal wöchentlich liefern Lastwagen Essenpakete für die rund 150 Flüchtlinge, die im Asylbewerberheim im oberpfälzischen Amberg untergebracht sind. Es ist eine kleine Auswahl an Lebensmitteln, zwischen denen die Männer und Frauen sich entscheiden können. Oftmals sei das Essen kurz vorm Verfallsdatum oder sogar schon schlecht, klagen die Asylbewerber. Zudem werden zwischen 24 Uhr und 6 Uhr morgens Warmwasser und Strom abgestellt. Nun streiken fünf Männer - vier Iraner und ein Afghane - gegen ihre Lebensumstände. Auf dem Bahnhofsplatz in Amberg haben sie seit vergangenem Donnerstag ihr Zelt aufgeschlagen und verweigern jegliches Essen.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: