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OB Gramkow hat nach Sparvorschlägen Angst um Schwerins Zukunft

Schwerin. Die Schweriner Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (LINKE) hat nach der Vorlage von Sparvorschlägen durch die Wirtschaftsberatung PWC Sorge um die Zukunft der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns Stadt geäußert. Einige der Maßnahmen machten ihr Angst, bekannte Gramkow am Mittwoch. Das Paket der Berater mit Vorschlägen für Einsparungen und die Erhöhung von Einnahmen umfasst bis zu 18,8 Millionen Euro pro Jahr. PWC schlägt unter anderem Steuererhöhungen, höhere Kita-Elternbeiträge und die Schließung von Kultureinrichtungen vor. Doch selbst bei Umsetzung »aller Grausamkeiten, die uns empfohlen werden«, werde es der Landeshauptstadt nicht gelingen, einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen oder gar aus den Schulden herauskommen, so Gramkow. Eine Haushaltskonsolidierung aus eigener Kraft sei nicht möglich. Der Schuldenberg der Landeshauptstadt beträgt derzeit rund 147 Millionen Euro. dpa/nd

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