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Hilfen für Athen

Troika erzielt Einigung mit griechischer Regierung

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Nach monatelanger Hängepartie haben Griechenlands Regierung und die Gläubigertroika in ihren Gesprächen über die Voraussetzungen neuer Milliardenkredite eine Grundsatzeinigung erzielt.

Brüssel. Die Finanzexperten der EU-Kommission, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank erklärten am Mittwochabend, dass die Regierung in Athen mit ihrer Haushaltsbilanz auf gutem Wege sei, die Voraussetzungen des Kreditprogramms zu erfüllen. Die erzielte Übereinkunft werde »in den kommenden Wochen« von den Euro-Finanzministern und dem IWF unter die Lupe genommen. Nur sie können weitere Milliardenkredite für Griechenland genehmigen.

»Die Verhandlungen haben lange gedauert, weil es um komplizierte Fragen geht«, hatte die EU-Kommission am Dienstag erklärt. Tags darauf wurde der Durchbruch dann offiziell verkündet: In der Troikamitteilung hieß es, Griechenland werde seine Haushaltsziele für das laufende Jahr voraussichtlich erfüllen. Die griechische Wirtschaft beginne sich langsam zu erholen, wichtige Strukturreformen kämen voran, und die Regierung in Athen sei gewillt, die Stabilität des Bankensektors zu gewährleisten. Allerdings seien die Banken des Landes angesichts der Vielzahl von ihnen gehaltener fauler Kredite noch nicht ausreichend kapitalisiert.

Da Griechenlands Regierung die im Hilfsprogramm festgelegten Reform- und Sparauflagen nicht zur Zufriedenheit der Troika erfüllte, reisten die Experten zwischendurch ab und unterbrachen die Gespräche. Die griechische Regierung kann nun auf mindestens 8,5 Milliarden Euro hoffen, wie EU-Diplomaten vorab angekündigt hatten. AFP/nd

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