Marcus Meier 21.03.2014 / Inland

Als Opfer nach Brüssel

Rechtspartei Alternative für Deutschland bereitet sich auf Europa- und Kommunalwahlen vor

Sie hassen den Euro, sie wollen aber am 25. Mai ins Europaparlament einziehen und treffen sich am Wochenende in Erfurt zum Europaparteitag: die marktradikalen und teils äußerst rechtskonservativen Populisten der Alternative für Deutschland (AfD).

Kandidaten hat die Partei bereits nominiert, so tritt der ehemalige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel, auf Platz zwei hinter Parteichef Bernd Lucke an. In Erfurt will die relativ junge Partei eine Bundessatzung beschließen. Konflikte könnte es über das selbstherrliche Auftreten von Parteichef Lucke geben, der aus Sicht von Medien und Kritikern Parteibasis, Landesverbände und Konkurrenten entmachten will.

Gerne inszeniert sich die AfD als vermeintliches »Opfer« von Linken und »Gutmenschen«. Am Donnerstag warf Parteisprecherin Frauke Petry dem DGB Thüringen vor, die AfD in krimineller Weise zu verleumden. Regionale Spitzenfunktionäre des Gewer...

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