»Berlin ist zu hart zu Flüchtlingen«

Thúy Nonnemann über das Asylrecht und die Arbeit der Härtefallkommission

Die Berliner Härtefallkommission setzt sich seit über 20 Jahren für diejenigen ein, die ohne Aufenthaltstitel in der Stadt leben. Wer nur geduldet ist, kann aus humanitären Gründen Bleiberecht fordern. Dafür muss die Kommission den Innensenator von jedem Einzelfall überzeugen. Thúy Nonnemann sitzt als Vertreterin für den Migrationsrat Berlin-Brandenburg in der Härtefallkommission. Im Rahmen des heute stattfindenden Internationalen Tages gegen Rassismus sprach mit ihr Christin Odoj.

nd: Sie sind seit neun Jahren Mitglied der Härtefallkommission. Wenn Sie zurückblicken, wie geht Berlin mit den Menschen um, die hier eine neue Heimat suchen?
Nonnemann: Sehr hart. Ich würde mir wünschen, dass das Land Berlin offener zu diesen Menschen ist, insbesondere was junge Leute oder Kinder betrifft. Kinder bedeuten Zukunft, egal, aus welchem Land sie kommen. Bis zur zehnten Klasse sind sie verpflichtet, in die Schule zu gehen, aber danach dürfen Jugendliche ab einem Alter von 16 Jahren, die nur mit einer Duldung in Berlin leben, nichts mehr tun. Es geht so viel Zeit verloren, eine Berufsausbildung zu machen oder das Abitur und dann vielleicht ein Studium. Die Möglichkeiten dafür sind sehr stark eingeschränkt.

Welche Fälle nehmen Sie beim Migrationsrat, der Sie als Mitglied zur Härtefallkommission entsendet, überhaupt an und welche haben gute Chancen, Bleiberecht zu bekommen?
Ich lehne niemanden ab, aber es gibt nat...

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