»Ich war ein ehrlicher, rechtschaffender Polizist«

Vor dem Berliner Landgericht begann gestern der Strafprozess gegen einen prügelnden Beamten

Ein Berliner Streifenpolizist ist seit Donnerstag vor dem Landgericht des versuchten Totschlags angeklagt. Er hatte einen Mann in rasender Wut bewusstlos geprügelt.

Peter Kirschey berichtet aus Berliner Gerichtssälen

Der alleinstehende 34-jährige Polizeiobermeister Andreas R. steht vor einem Scherbenhaufen. Sein Leben hat eine traurige Wendung genommen. Er soll versucht haben, einen Menschen zu töten, ohne Mörder zu sein, wie es in der Anklageschrift heißt. Seit dem 27. Oktober sitzt er in Untersuchungshaft. Seine Freundin ist er schon los. Wird er verurteilt, nimmt auch seine Beamtenlaufbahn ein jähes Ende. Und so hockt er auf der Anklagebank als bemitleidenswertes Häuflein Elend.

»Ich kann mir nicht erklären, wie ich so ausrasten konnte«, lässt er über seinen Anwalt sein Trauerkommuniqué verlesen. Andreas R. hatte eine schwere Zeit hinter sich. Seine Partnerin wollte nicht mehr mit ihm zusammen sein, das betrübte ihn sehr. Am Abend des 26. Oktober gingen sie jedoch mit anderen Polizeikumpels auf Kneipentour, zuletzt in eine Spandauer Raucherkneipe. R. hoffte, dass sich beim Bierchen alles noch mal einrenken werde. Doch Katja W., Polizist...

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