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Denkmal für Architekten der DDR

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Erkner. Er hat die oft gescholtene Platte mit entwickelt und Weichen für Architektur und Bauwesen in der DDR gestellt. Dennoch ist Wilfried Stallknecht vielen kaum bekannt. Um ihn und seine Kollegen dem Vergessen zu entreißen, beteiligt sich das Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner an einem digitalen Archiv, das die Leibniz-Forschungsgemeinschaft bis zum Herbst erstellen will.

»Es ist eine einmalige Sache, dass alle Planer und Architekten der DDR erfasst und teils auch umfangreichere Informationen über sie in eine Datenbank gestellt werden«, sagte Harald Engler, stellvertretender Leiter der IRS-Forschungsabteilung 5.

Als Grundlage dienen den Historikern die Aufnahmeanträge der etwa 7500 Fachleute in den Bund der Architekten der DDR. Das seien kleine Passfotos, die mit persönlichen Daten und teils auch umfassenderen Angaben zu Leben und Wirken kombiniert werden, sagte Engler. Trotz großer Namen wie Hermann Henselmann, Richard Paulick, Iris Grund und Dorothea Tscheschner gehe es insbesondere auch um Leute , über die sonst kaum Daten zu finden seien.

»Selbst Fachleute kennen sie zumeist bis heute nicht«, berichtete Engler. »Viele denken bei DDR-Architektur gleich an Plattenbauten, Materialmangel und den Baupolier, der bei Übergabe von Gebäuden im Fernsehen gezeigt wurde.« Das werde der Geschichte nicht gerecht. »Es gab auch Architekten mit Ideen, spannenden Planungen und Konzepten.« Der gesamte Berufsstand sei nach der Wende in Vergessenheit geraten, was auch einem gewissen Desinteresse geschuldet sei, erklärte Engler. dpa/nd

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