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Zu vorsichtig im weichen Schnee

Bei Sprintsiegen von Darja Domratschewa und Jakov Fak in Oslo laufen die deutschen Biathleten hinterher

  • Von Dominik Kortus, Oslo
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Frauen waren zu vorsichtig, die Männer schossen zu oft vorbei. Das Weltcupfinale der Biathleten ging für die Deutschen nicht gut los.

Anstatt um den Sieg kämpfte Andrea Henkel im letzten Sprintrennen ihrer Karriere gegen Nebel und Tiefschnee - ohne Erfolg. Bei ihrem drittletzten Auftritt auf der Weltcupbühne kam die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin am legendären Holmenkollen in Oslo nach zwei Fehlern im Stehendschießen mit 1:45 Minuten Rückstand nur auf Rang 31. Nicht viel besser erging es den deutschen Männern, Arnd Peiffer hatte als bester Deutscher auf Rang 20 knapp mehr als eine Minute Rückstand.

»Ich habe mich heute erst mal damit beschäftigt, es um die nächste Kurve zu schaffen. Wenn man es vorsichtig versucht, büßt man ein bisschen Zeit ein«, erklärte Henkel den großen Rückstand, nachdem sie wie ihre Konkurrentinnen mit dem tiefen Schnee zu kämpfen hatte: »Es war mir bewusst, dass es mein letztes Sprintrennen ist. Das hätte ich gerne schöner gestaltet.« Am Ende siegte mal wieder die dreifac...


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