Der Vorteil der ehrenamtlichen Arbeit

  • Von Guido Speckmann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wie viele Korrespondentenbüros unterhält das Erste Deutsche Fernsehen in Lateinamerika? Es sind zwei. Eines in Mexiko-City und das andere in Rio de Janeiro. Beide werden vom Südwestdeutschen Rundfunk betrieben. Das in Mexiko ist zuständig für 19 Länder und hat zwei Korrespondentenstellen. Jenes in Rio de Janeiro hat nur einen Korrespondenten, der allerdings für immerhin sieben Länder zuständig ist. Beim ZDF sieht es ähnlich mager aus.

So stellt sich die Frage, wie eine angemessene Berichterstattung im deutschen Fernsehen zustande kommen kann? Eigentlich gar nicht, so ein Resultat des Lima-Workshops »Alternative Auslandsberichterstattung. Die Lateinamerika Nachrichten – 40 Jahre kollektive Auslandsredaktion«.

Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, als sie die Videonachrichten eines Tages von vermeintlich seriösen Medien wie ARD, FAZ und SZ über die derzeitigen Proteste in Venezuela und über Streiks in Brasilien analysierten. Zweierlei fiel auf: Die Berichterstattung über ein komplexes Phänomen wie die teilweise gewalttätigen Proteste in Venezuela erfolgt in den maximal etwas über eine Minute langen Beiträgen extrem vereinfachend – und damit tendenziös. Zudem greifen selbst ARD, FAZ und SZ auf Material von einer und derselben Agentur zurück. In diesem Fall von Reuters. Die Berichte über Brasilien z...

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