RB Leipzig steht am entscheidenden Punkt

Der sportliche Durchmarsch in die zweite Liga scheint deutlich leichter zu fallen als die Lizenzerteilung durch die Deutsche Fußball Liga

  • Von Frank Hellmann
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Nur neun Mitglieder hat RB Leipzig, der schon bald in der zweiten Liga auflaufen will. Der Ligaverband prüft das Vereinskonstrukt.

Eine Direktverbindung zwischen Salzburg und Leipzig, sagt Ralf Rangnick, würde ihm den Alltag ziemlich erleichtern. Red Bull vermag vielleicht Flügel verleihen, aber eine Fluglinie zwischen diesen beiden Städten hat das Brauseimperium noch nicht ins Leben gerufen. Der für RB-Fußballprojekte zuständige Direktor mit familiären Wurzeln im schwäbischen Backnang besitzt bereits eine zweite Bleibe in der Mozartstadt Salzburg, ein drittes Domizil in der Messestadt Leipzig soll bald hinzukommen, weil dessen »Rasenballer« wohl den Durchmarsch in die zweite Bundesliga schaffen. »Der nächste Aufstieg wäre großartig«, sagt der 55-Jährige. »Dass wir langfristig in die Bundesliga wollen, ist ja klar.«

Danach lechzt der lange darbende Standort: Das 2009 als Ableger des Getränkeproduzenten entstandene Leipziger Gebilde vermeldete jüngst beim Drittliga-Spitzenspiel gegen Heidenheim in der WM-Arena immerhin 25 312 Zuschauer. Das werde bald die ...


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