Eine Nummer kleiner

Garzweiler II: Rot-grüne NRW-Landesregierung kündigt Leitentscheidung zur Braunkohle an

Nordrhein-Westfalen wird den Braunkohleabbau im Rheinischen Revier stärker begrenzen. Weniger Menschen müssen umsiedeln.

Der seit Jahrzehnten umstrittene Tagebau Garzweiler II im vom Energiekonzern RWE dominierten Rheinischen Braunkohlerevier zwischen Köln, Aachen und Mönchengladbach wird sich weniger weit ausbreiten als bisher geplant. Die Abbaugrenzen werden neu bestimmt.

So wird zwar der dritte Umsiedlungsabschnitt wie geplant den Baggern zum Opfer fallen, betroffen sind sieben Ortschaften. Der vierte Abschnitt jedoch bleibt von Umsiedelung verschont. 1620 Menschen vor allem in Holzweiler können sich freuen, weil sie in ihrem Dorf leben bleiben dürfen, statt sich Gedanken machen zu müssen, wohin sie umziehen.

Das gaben Vertreter der rot-grünen Landesregierung Nordrhein-Westfalens am Freitagnachmittag in Düsseldorf vor Journalisten bekannt. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) kündete eine neue Leitentscheidung zur Braunkohlepolitik an, die bis Mitte 2015 getroffen werden soll. Wie der Braunkohleabbau in Garzweiler II genau zeitlich...

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