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Klassik in der Tundra

Der Geiger Vadim Repin leitet das erste »Trans-Siberian Art Festival«

1893 wurde eine Eisenbahnbrücke über den Fluss Ob gebaut und an dieser Stelle Nowosibirsk gegründet. Der dort geborene Violinist Vadim Repin errichtet nun musikalische Brücken. Er gründete das »Trans-Siberian Art Festival«, das bis zum 12. April renommierte Musiker in die sibirische Kulturmetropole lockt. Das Gespräch mit dem Geiger, der offensichtlich nicht nur auf klassische Musik steht, sondern gelegentlich auch auf einem Klavier liegt (hier belächelt von der Primaballerina Svetlana Zakharova), führte Antje Rößler.

nd: Herr Repin, Sie haben Ihren Wohnsitz in Wien. Was verbindet Sie noch mit Ihrer sibirischen Heimat?
Repin: Ich habe bis zu meinem 18. Lebensjahr in Nowosibirsk gewohnt und dort meine ersten Schritte als Profimusiker gemacht. Ich freue mich, dass ich nun durch das »Trans-Siberian Art Festival« die Aufmerksamkeit auf meine Heimatstadt als Musikzentrum lenken kann.

Wie kam es zur Gründung des Festivals?
Alte Freunde aus der Heimat, zum Beispiel der Chef des Philharmonischen Orchesters Nowosibirsk, hatten mich schon ein paar Jahre lang gefragt, ob ich ein solches Festival unterstützen würde. Ich habe hin und her überlegt.

Was gab nun den Ausschlag?
Dass im vergangenen Herbst in Nowosibirsk ein neuer Saal eröffnet wurde, die Arnold-Katz-Konzerthalle. Da dachte ich: Ein Festival in der Eröffnungssaison - das wäre fantastisch! Unser Team, mit dem ich sehr glücklich bin, hatte dann nur fünf Monate Zeit, die Veranstaltun...



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