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Halbschwanger an die Ostfront

Deutschland muss der NATO etwas anbieten gegen Russland - Waffen und Soldaten oder doch besser Vernunft?

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Aufmarsch mit Ankündigung. Angeblich werden die NATO-Außenminister ab Dienstag über weitere Truppenentsendungen an die Grenze zu Russland entscheiden. Ziehen Deutsche in den neuen Kalten Krieg?

Es ist kein leichter Job, den Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) derzeit gegenüber einigen NATO-Verbündeten leisten muss. Die behaupten nicht völlig zu unrecht, Deutschland verhindere eine deutliche Reaktion der NATO auf das russische Vorgehen in der sogenannten Krim-Krise. Und weil man sich diesen Vorwürfen beim Treffen der NATO-Außenminister in dieser Woche nicht zu sehr aussetzen will, prüft die deutsche Regierung jetzt eiligst »eine militärische Unterstützung osteuropäischer NATO-Mitglieder«.

So klang es am Sonntag aus dem Verteidigungsministerium. Man hält alles vage, denn auch dort spürt man den Druck, den »die Gemeinschaft« ausübt, um die Bundeswehr gen Osten in Marsch zu setzen. Zugleich ahnt man die Falle: Es geht um mehr als nur ein kurzfristiges bündnispolitisches Flaggezeigen wider befürchtete russische Expansionsgelüste.

Spätestens seitdem NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen vor gut einer Woc...


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