AKP und CHP reklamieren Siegeskurs in Ankara und Istanbul

Streit um Manipulationen / AKP führt bei Kommunalwahlen in der Türkei / Teilweise widersprechende Zahlen berichtet / Zahllose Unregelmäßigkeiten beklagt

Berlin. Nach den Kommunalwahlen in der Türkei streiten sich Regierung und Opposition um die Ergebnisse in den Metropolen Istanbul und Ankara. Inmitten der noch laufenden Stimmenauszählung erklärten sich Politiker der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP und der oppositionellen Republikanischen Volkspartei (CHP) am Sonntag auf Siegeskurs, wie türkische Medien berichteten. Beide Seiten warfen sich demnach Manipulationen vor.

Nach Auszählung von landesweit 45 Prozent der Stimmen komme die AKP insgesamt auf rund 46 Prozent, die CHP auf 27 Prozent, berichtete der Sender CNN Türk. In Istanbul führe die AKP deutlich, in Ankara knapp vor der CHP. Die Opposition kritisierte, hier würden die Zahlen der AKP-nahen Nachrichtenagentur Anadolu übernommen. Regierungskritische Medien sahen die CHP dagegen zwischenzeitlich teilweise deutlich stärker.

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