Staatliche Schulen sind besser

Großbritannien: Studie stellt Vorteile der Privatschulen in Frage

  • Von Meike Stolp
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In keinem Land Europas dürfte ein eigentlich abgeschafftes Klassensystem noch so ausgeprägt sein wie in Großbritannien. Das Königshaus ist eine Klasse für sich, in private Klubs kommt man nur rein, wenn ein Mitglied des Klubs für einen bürgt. Und dann gibt es noch die Privatschulen, die vor allem Kinder wohlhabender Eltern besuchen. Die Gebühr für den Besuch des renommierten Eton Colleges kostet zum Beispiel 11 000 Pfund (13 300 Euro) pro Semester. Also rund 40 000 Euro pro Jahr. Essen, Bücher, Schulkleidung und Freizeitaktivitäten nicht einberechnet. Musikstunden kosten 250 Pfund - für eine halbe Stunde. Doch der Bildung der Kinder hilft das nur wenig.

Eltern, denen ihr Einkommen es erlaubt, schicken ihre Kinder auf diese privaten Schulen, weil sie glauben, dass der Nachwuchs dadurch einen besseren Start ins Leben ...


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