Zwischen Verdammung und Ruhm

Vor 75 Jahren starb der sowjetische Reformpädagoge Anton S. Makarenko

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In einem Punkt zumindest sind sich die meisten Erziehungswissenschaftler einig: Anton Semjonowitsch Makarenko war der namhafteste und einflussreichste Pädagoge der Sowjetunion. Ansonsten jedoch gehen die Meinungen über dessen Werk und Wirkung weit auseinander. Während manche in Makarenko einen »Erziehungsdiktator« sehen, zählen ihn andere zu den Klassikern der Reformpädagogik. Aber auch in der Sowjetunion waren seine Ideen lange umstritten. Gegen Ende der 1920er Jahre galt Makarenkos Pädagogik sogar als »antisowjetisch«, und er selbst wurde 1928 als Leiter der erfolgreichen Gorki-Arbeitskolonie für jugendliche Straftäter entlassen. Einige Jahre später fing er an, seine Erfahrungen als Erzieher niederzuschreiben. Dabei entstanden unter anderem der Roman »Ein pädagogisches Poem« und das »Buch für Eltern«, das fiktive Familiengeschichten mit pädagogischen Ratschlägen verknüpft. Im Januar 1939 wurde Makarenko, der selbst keine Kinder ha...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 511 Wörter (3462 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.