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Artilleriefeuer an strittiger Seegrenze

Seoul. Nord- und Südkorea haben sich an ihrer umstrittenen Seegrenze einen stundenlangen Schusswechsel mit schwerer Artillerie geliefert. Hunderte Geschosse schlugen am Montag nach südkoreanischen Angaben auf beiden Seiten der Grenze im Gelben Meer ein, während sich die Bewohner einer zu Südkorea gehörenden Inselgruppe in Schutzräumen verschanzten. Die Regierung in Seoul machte eine nordkoreanische Militärübung für die Eskalation verantwortlich. Die Armeeführung Nordkoreas habe ein dreistündiges Manöver mit scharfer Munition angeordnet, teilte das südkoreanische Verteidigungsministerium mit. Dabei habe der Norden rund 500 Geschosse abgefeuert, von denen etwa 100 südlich der Seegrenze gelandet seien. Auf die »vorsätzliche Provokation« habe Südkorea mit dem Abschuss von 300 Haubitzen-Granaten reagiert. AFP/nd

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