Wie weiter: Antifa?

Auf einer Konferenz sucht die antifaschistische Bewegung neue Perspektiven

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Antifaaktivisten haben einen festen Termin in ihrem Kalender stehen: Der 13. Februar ist der Jahrestag der Luftangriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg auf Dresden. Tausende Neonazis ziehen am Tag selbst und am Wochenende danach bei Trauermärschen und anderen Großveranstaltungen durch die Stadt. Seit Jahren treten ihnen dabei Antifaaktivisten entgegen. Nachdem sie den Aufmarsch am Wochenende mehrere Jahre hintereinander erfolgreich blockiert haben, verzichten die Rechten seit 2012 von vorn herein auf die Veranstaltung. In diesem Jahr sagten die Nazis dann auch den Fackelmarsch kurzfristig ab. Stattdessen verlegten sie sich auf mehrere kleinere Veranstaltungen am Vortag und am Tag selbst. Silvio Lang, Sprecher des Bündnisses »Dresden nazifrei«, sprach daraufhin von einem »guten Tag für Dresden«.

Die Antifa hat es in den vergangenen Jahren geschafft, mehrere Großaufmärsche von Nazis dauerhaft zu verhindern. Blockaden sind ga...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.