Von Berlin in die Bronx und wieder zurück

Hip Hop als sozialer Anker

  • Von Julian Kutzim
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Dumpfer Bass dröhnt durch den dunklen Raum. Rund dreißig Jugendliche stehen im Kreis um einen Jungen, der sich den Frust über sein Leben in einem Berliner Kiez von der Seele rappt. Die Menschen um ihn herum wissen, was ihn bewegt. Sie alle teilen ähnliche Probleme und die gleiche Leidenschaft: Hip-Hop. Deswegen sind sie hier. Hier, das ist die South Bronx, einer der armen Stadtteile New Yorks und die Geburtsstätte des Hip-Hop. Und es ist der Ort, an dem die «Bronx-Berlin-Connection» Jugendliche aus Berlin und New York zusammenbrachte.

Die Probleme der Jugendlichen, die in der Bronx-Berlin-Connection zusammenkommen, sind unterschiedlich, ihr Lösungsweg ist gleich: «Ich würde sagen, Hip-Hop hat mir mein Leben gerettet», sagt Alice Dee, die zum ersten Mal mitmacht. Die 23-jährige Berlinerin zog während ihrer Kindheit oft um, kam mit dem Leistungsdruck in der Schule nicht zurecht und war mit sich selbst nicht im Reinen. «Ich hab n...


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