Bis zu 18 Monate »Hölle auf Erden«

Ärzte ohne Grenzen prangern unhaltbare Zustände in griechischen Flüchtlingslagern an

  • Von Anke Stefan, Athen
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Laut der Hilfsorganisation seien die Unterkünfte die »Hölle auf Erden«. Den Flüchtlingen würde selbst ein Mindestmaß an Hygiene und medizinischer Versorgung verweigert.

»Seit ich in Griechenland angekommen bin, habe ich viele schlimme Dinge gesehen. Viele Nächte habe ich Albträume. Ich würde mir wünschen, dass Sie meine Geschichte lesen. Und sich fragen, wie es sein kann, dass ein Kind in meinem Alter, ohne dass es irgendetwas verbrochen hat, so lange im Gefängnis eingesperrt wird.« Die Worte eines 16-jährigen Jungen, der bereits neun Monate in einem Auffanglager für Flüchtlinge in Griechenland verbringt, zeugen von der Verzweiflung, die viele der Tausenden bei der illegalen Einreise nach Europa aufgegriffenen Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten verspüren. Bis zu 18 Monate können sie laut Gesetz in Auffang- und Abschiebelagern, aber auch in lichtlosen Arrestzellen griechischer Polizeistationen verbringen, bevor sie entweder abgeschoben oder freigelassen werden.

Das sind 18 Monate, die sie nach Ansicht der international tätigen Menschenrechtsorganisation Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans F...

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