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Überlebenswille eines Todgeweihten

Grimme-Preis: »Es werde Stadt!« - ein Filmessay über den Zustand des Fernsehens

  • Von Jürgen Amendt
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Filmförderung ist jetzt Wirtschaftsförderung, sagt der Sprecher aus dem Off. Und weil das so ist, musste sich die Grimme-Preis-Jury 2013 auch »Dschungelcamp« anschauen. Ob das Format überhaupt preiswürdig ist? Ein Jury-Mitglied bejaht die Frage zynisch. Wenn der Gedanke mehrheitsfähig geworden sei, dass Menschen jede Arbeit annehmen müssen, dann sei das »Dschungelcamp« die Sendung für diese Gesellschaft. Die Reality-Show, in der die C-Prominenz des deutschen Fernsehens der allgemeinen Belustigung ausgesetzt wird, ging bei der Preisvergabe leer aus; es blieb bei einer Nominierung. Manche aber sehen schon in der Nominierung den Dammbruch.

Ach was!, könnten Dominik Graf und Martin Farkas einwenden, der Dammbruch war doch schon früher. In ihrem Film »Es werde Stadt!« datieren sie ihn auf den 17. März 1989. An diesem Tag wurde die Verleihung des Grimme-Preises zum ersten Mal live im TV übertragen, zum 25. Jubiläum. Da blickte das F...


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