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Die Stimmen der Eingeschlossenen

Afrikanische Migranten informieren im Internet über den Alltag von Flüchtlingen zwischen Wüste und Meer in Nordafrika

  • Von Andrea Ploeger und 
Katja Herzberg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auf das elende Leben von Flüchtlingen an den Grenzen spanischer Exklaven in Marokko wollen zwei junge Männer mit der Internetseite »Voix des Migrants« (Stimme der Migranten) aufmerksam machen.

Seit Trésor und Geraud in Deutschland sind, erreichen sie täglich Hilferufe aus Marokko. So wie zuletzt von den Überlebenden des Angriffs auf Migranten an den Grenzen der spanischen Exklaven Melilla und Ceuta am 6. Februar. Durch Gummigeschosse und Ertrinken verloren mindestens 15 Menschen bei dem Versuch, nach Europa zu flüchten, das Leben. Eben jenen wollen Trésor und Geraud eine Stimme geben. Daher haben sie in Facebook die Seite »Voix des Migrants« eingerichtet. Dort berichten sie über die Menschen, die »zwischen Wüste und Meer« eingeschlossen sind.

2011 trafen sich erstmals afrikanische Bewegungen und Organisationen für globale Bewegungsfreiheit aus Afrika und Europa anlässlich einer Karawane zum Weltsozialforum in Dakar. Trésor und Geraud waren damals bei der ARACEM (Assoziation der Abgeschobenen aus Zentralafrika in Mali) aktiv. Jetzt leben sie in Deutschland. Auf ihrem Weg haben sie in acht beziehungsweise fünf Jahren ...


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