René Heilig 04.04.2014 / Inland

Schwarze Erdlöcher

Von einem Nazi vergrabene Waffen sind noch lange kein Anlass für Ermittlungen in Richtung Rechtsterrorismus

Sonntag für Sonntag werden in Deutschland schwere Verbrechen aufgeklärt. Im »Tatort«-Fernsehkrimi. Da sind die Ermittler top. Wenn es um Rechtsterrorismus geht, sieht die Wirklichkeit anders aus.

Der 25. Mai 2008 war ein Sonntag. Also »Tatort«-Zeit. Noch bevor das TV-Ermittler-Team Thomalla und Wuttke auf dem ARD-Bildschirm auftauchte, gab es in Bayreuth einen echten Krimi. Der ging für einen Michael Krause tödlich aus. Der Mann war zwei Polizisten aufgefallen, weil er sich an einem Fahrrad zu schaffen machte. Statt seinen Ausweis zu zeigen, zog er eine Walther-Pistole, schoss, verletzte einen Uniformierten schwer. Dessen Kollege traf Krause mehrmals in die Brust. Der floh dennoch, um sich dann mit einem Schuss in den Rachen selbst zu töten. Die Ermittler fanden am Tatort Krauses Tasche mit einer selbst gebastelten Waffe, mit Munition und Einbruchswerkzeug.

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