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Mit dem Fleisch und dem Blut

»Nur Kinder, Küche, Kirche« im Acud Theater

  • Von Lucía Tirado
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wenn Lydia Wilke in dem Solostück »Nur Kinder, Küche, Kirche« in eine Rolle schlüpft und sich dafür hinter einem Paravent umzieht, beginnt sie das mit einem Küchenlied. »Traurig, aber wahr« lässt sie anfangs und zum Schluss hören. Wilke spielt im Acud Theater in Mitte nicht zum ersten Mal. Vor Jahren wirkte sie hier bei einem deutsch-polnischen Theatertreffen mit. Inzwischen schloss sie ihre Schauspielausbildung ab, vergaß die kleine Bühne nicht und kehrte zurück wie viele junge Künstler, die hier eine Chance bekommen.

Für ihr Solostück »Nur Kinder, Küche, Kirche« des italienischen Autorenpaars Dario Fo und Franca Rame übernahm Alberto Fortuzzi die Regie. Der Italiener ist ein Meister der Commedia dell’arte. Lydia Wilke ist dem Publikum zwar räumlich nah, bleibt jedoch unerreichbar. Die Frauen, die sie spielt, agieren wie hinter einer unsichtbaren Wand. Wie Insekten im Glaskasten sind sie gefangen in den Verhältnissen. »Eine g...


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