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»Ost-Polizistin« will Verband rocken

Gewerkschaft der Polizei hat Kerstin Philipp zur neuen Landesvorsitzenden gewählt

  • Von Malene Guergen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Hoher Altersdurschnitt, marode Gebäude und miese Ausrüstung - bei der Berliner Polizei liegt vieles im Argen. Die neue Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei will die Probleme angehen.

Eine Feministin »im Sinne von Feminismus« sei sie ja nun nicht, sagt Kerstin Philipp mit einem schnellen Seitenblick auf ihre fast ausschließlich männlichen Kollegen im Landesvorstand der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Vorher hat sie sich gerade leidenschaftlich über die schwierige Vereinbarkeit von Mutterschaft und Karriere bei der Polizei echauffiert. Vielleicht möchte die 51-Jährige, die die Wahl zur Vorstandsvorsitzenden am Mittwoch mit glänzenden 122 von 126 Stimmen gewann, ihre Kollegen mit dieser rätselhaften Äußerung ein wenig beruhigen - immerhin ist sie die erste Frau an der Spitze eines GdP-Landesverbands in der Bundesrepublik überhaupt.

Jenseits von der Feminismusfrage positioniert sich die pragmatisch-zupackend auftretende Philipp politisch dann doch recht deutlich: In ihrer Antrittsrede bemängelte sie einen »Verlust demokratischer Qualität in der Gesellschaft«, der bei Polizei, Ordnungsämtern und Feuerwehr als m...


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