250 Demonstranten wollten Zwangsräumung verhindern

Mit einem Großaufgebot leistete die Polizei einer Gerichtsvollzieherin Amtshilfe, die einen Mieter aus einer Wohnung in Neukölln rausschmiss

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Nach einer Zwangsräumung in Neukölln kam es am Freitagmorgen zu einer Spontandemonstration. Nach Rangeleien mit der Polizei wurden mindestens zwei Aktivisten festgenommen.

Der Protest gegen Zwangsräumungen von Mietern in Berlin reißt nicht ab. Am frühen Freitagmorgen versuchten erneut 250 Mietaktivisten, die Räumung eines Mieters durch eine Gerichtsvollzieherin in der Neuköllner Wissmannstraße zu verhindern. Doch ein Großaufgebot von 80 Beamten griff ein, die eine Gerichtsvollzieherin unterstützten, die Räumung der Wohnung in der Wissmannstraße durchzuführen.

»Waldemar wurde geräumt, weil das Jobcenter Sanktionen gegen ihn verhängt hatte und er deswegen verspätet seine Mieten zahlen musste«, erklärte das Bündnis »Zwangsräumungen verhindern« in einer Pressemitteilung. Beim zuständigen Kammergericht hieß es, das Urteil für die Räumung sei nach einer Gerichtsverhandlung ergangen, zu der der betroffene Mieter nicht erschienen sei. Im Anschluss an die Räumung, die unt...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 364 Wörter (2645 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.