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Thüringen: Ökolandbau in der Krise

Zehn-Prozent-Ziel rückt in weite Ferne / Anteil der ökologisch bewirtschafteten Äcker und Wiesen nimmt im Freistaat ab

  • Von Andreas Hummel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Kaltensundheim. Aribert Bach gehört zu den Vorreitern des Ökolandbaus in Thüringen. Schon lange bevor selbst Discounter Biowaren ins Regal stellten, arbeitete sein Betrieb in der Rhön nach Ökokriterien: seit 1991. Und seine Agrarhöfe bewirtschaften immerhin gut 2800 Hektar mit rund 1000 Milch- und Mutterkühen plus Nachzucht sowie mehr als 1000 Mutterschafen. Rund sechs Millionen Kilogramm Biomilch hat er pro Jahr abgeliefert. Doch nach 22 Jahren hat Bach im Herbst aufgegeben und wirtschaftet wieder konventionell. Inzwischen ist unverkennbar: Der Ökolandbau in Thüringen steckt in einer Krise.

Zahlen für 2013 liegen zwar noch nicht vor, doch sowohl Agrarminister Jürgen Reinholz (CDU) als auch der Verband Thüringer Ökoherz gehen davon aus, dass der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Äcker und Wiesen abgenommen hat. Der lag schon Ende 2012 mit 4,6 Prozent deutlich unter dem Bundesschnitt. Und das Zehn-Prozent-Ziel der Landesre...


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