Union gratuliert Rechtspopulisten Orbán - viel Kritik

Grünen-Politiker Ströbele nennt Glückwünsche für »Rechtsaußen-Regierung« empörend / Linken-Abgeordneter Liebich: Merkel muss Klartext reden / SPD-Fraktionsvize Schäfer: Fidesz hat »Ungarn gefährlich polarisiert«

Berlin. Die Glückwünsche des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Friedrich, an den rechtspopulistischen Wahlsieger in Ungarn, Viktor Orbán, sind auf Kritik gestoßen. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele nannte es im Kurznachrichtendienst Twitter »empörend«, dass der CSU-Politiker der »Rechtsaußen-Regierung« zur Wiederwahl gratuliert habe. Sein Fraktionskollege Cem Özdemir merkte mit Blick auf die »herzlichen« Glückwünsche aus der Union sarkastisch an: »Wo ist der Kardiologe des Bundestags?« Friedrich hatte zuvor erklärt, Orbán habe »in beeindruckender Weise« abermals »das Vertrauen von weiten Teilen der ungarischen Wählerinnen und Wähler gewinnen können. Damit wird Ungarn weiterhin eine stabile Regierung haben.«

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