Transparente statt Notizfähnchen

Mieteraktivisten nutzen Veranstaltung des Senats für ihren Protest

  • Von Malene Gürgen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Beim vierten »Stadtforum 2030« ging es um die Entwicklung einer Strategie für das Berlin von Morgen - nicht alle fühlen sich dabei genügend angehört.

Kleine Fähnchen stecken in den Stadtplänen, die auf Tischen im Energieforum am Ostbahnhof ausgebreitet sind. Darauf haben die zahlreichen Besucher ihre Anregungen notiert. »Mehr Mülleimer in der neuen Parkanlage« steht da neben »Investorenhände weg vom Feld«. Vorn redet Bausenator Michael Müller (SPD) darüber, wie viel schon erreicht wurde. Das Publikum, darunter viele Stadtplaner, Unternehmer und Kreative, trinkt die bereitgestellte Bioschorle und klatscht mäßig.

Um nicht weniger als die Zukunft Berlins geht es bei diesem Treffen, um die Frage, wohin die Stadt wachsen soll. Dass Berlin wächst, ist unbestritten: Prognostiziert werden 250 000 Menschen, die bis 2030 in die Hauptstadt ziehen, ein ganzer Bezirk obendrauf. Der Senat will diesen Veränderungen mit etwas begegnen, das er die »Berlinstrategie« nennt: Eine Vision für die Stadt im Jahr 2030, mit Beteiligung der Berliner entwickelt in sogenannten Stadtforen. Seit einem Ja...


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