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Schulz für Milderung der Troikaauflagen

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Brüssel. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) hat erneut heftige Kritik mit der Forderung hervorgerufen, das Wirtschaftswachstum in Krisenstaaten nicht durch zu strenge Auflagen zum Defizitabbau abzuwürgen. Gegenüber AFP sagte Schulz in Brüssel: »Aber indem man nur kürzt, hat man auch kein Geld zu investieren.« Norbert Barthle, CDU-Haushaltspolitiker im Bundestag, warf Schulz ein »Spiel mit dem Feuer« vor. Durch ein Aufweichen der Stabilitätskriterien werde gerade erst zurückgewonnenes Vertrauen direkt wieder verspielt, sagte Barthle. »Daher darf auch Frankreich keinen weiteren Aufschub beim Erreichen der Defizitgrenze des Stabilitätspaktes erhalten.« AFP/nd

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