Anschweigen gegen die Sprachlosigkeit

Im Kino: »Stiller Sommer« ist Darstellerkino vom Feinsten

  • Von Caroline M. Buck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sie ist beruflich so erfolgreich, dass Zeitschriften über sie berichten. Sie verdient so gut, dass sie die Familie ernährt, obwohl auch ihr Mann arbeitet. Und sie ist so lange verheiratet, dass Sprachlosigkeit sich breitzumachen begann zwischen ihrem Mann, ihrer Tochter und ihr. Eine Sprachlosigkeit, die unter vielen streitbaren Worten verborgen liegt. Als es der Kunsthändlerin Kristine (Dagmar Manzel) vor lauter innerer Verstimmtheit mit ihrem Leben schließlich ganz real die Sprache verschlägt (und anscheinend kein Arzt angesichts der psychosomatischen Erkrankung Rat weiß), stellt ihre jung erwachsene Tochter verblüfft fest, dass sie ja nun nicht mehr streiten können und es sich so mit Muttern ganz gut leben lässt.

Ein Satz, der im Ferienhaus der Familie in den französischen Cevennen fällt. Denn äußerer Anlass von Kristines temporärem Verstummen war die Ankündigung ihres Mannes, das von der Familie schon lange nicht mehr selb...

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