»Gronau steuert auf ein Atommüll-Desaster zu«

Die Pläne von Bund und Ländern für die Endlagerung greifen zu kurz / Für die radioaktiven Abfälle aus Nordrhein-Westfalen sind keine Lagerstätten in Sicht

  • Von Reimar Paul
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Kommission, die der Bundestag am Donnerstag nach monatelangem Hin und Her benennt, soll das im vergangenen Jahr verabschiedete Standort-Auswahlgesetz evaluieren und Kriterien für die spätere Suche nach einem Endlager entwickeln. Allerdings nur nach einem Endlager für hoch radioaktiven Müll, konkret: für die abgebrannten Brennstäbe aus den Atomkraftwerken sowie die stark strahlenden und Wärme entwickelnden Rückstände aus den Wiederaufarbeitungsanlagen. Dass bestimmte hoch radioaktive sowie ein großer Teil der schwach und mittel radioaktiven Abfälle vom geplanten Suchverfahren gar nicht erfasst werden, ist nach Ansicht von Umweltverbänden und der LINKEN ein großes Manko.

Politiker insbesondere der Großen Koalition verweisen bei solchen Einwänden gern auf das in Bau befindliche Endlager Schacht Konrad, für das bereits im Mai behördliche Genehmigung erteilt worden war. In dem stillgelegten Eisenerz-Bergwerk im Stadtgebiet von ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 527 Wörter (3635 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.