Sinti und Roma wollen mit an den Tisch

Verband fordert Lösung im Konflikt um Vertretung in Zwangsarbeiterstiftung

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung, Zukunft« steht Sinti und Roma ein Platz zu. Doch Verbände können sich nicht auf einen Vertreter einigen. Der Bundestag soll eine Lösung finden.

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma fordert, dass endlich ein Vertreter dieser Volksgruppen in das Kuratorium der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung, Zukunft« (EVZ) zur Entschädigung von Zwangsarbeitern berufen wird. Man habe sich jetzt erneut an die Vorsitzenden aller Bundestagsfraktionen gewandt, mit der Bitte, diesen »rechtswidrigen und eine Minderheit herabsetzenden Zustand« zu beenden, so der Vorsitzende des Zentralrats, Romani Rose, am Mittwoch in Berlin.

Hintergrund der Auseinandersetzung ist eine Festlegung im Stiftungsgesetz, dass der Bundestag im August 2000 verabschiedete, um einen institutionellen Rahmen für die Entschädigung von Zwangsarbeitern aus der Zeit der NS-Diktatur zu schaffen. Dort wurde festgelegt, dass sich die verschiedenen Organisationen der Sinti und Roma auf einen gemeinsamen Kandidaten für das Kuratorium einigen müssten. Dabei hätte all...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 407 Wörter (2857 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.