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Sinti und Roma wollen mit an den Tisch

Verband fordert Lösung im Konflikt um Vertretung in Zwangsarbeiterstiftung

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung, Zukunft« steht Sinti und Roma ein Platz zu. Doch Verbände können sich nicht auf einen Vertreter einigen. Der Bundestag soll eine Lösung finden.

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma fordert, dass endlich ein Vertreter dieser Volksgruppen in das Kuratorium der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung, Zukunft« (EVZ) zur Entschädigung von Zwangsarbeitern berufen wird. Man habe sich jetzt erneut an die Vorsitzenden aller Bundestagsfraktionen gewandt, mit der Bitte, diesen »rechtswidrigen und eine Minderheit herabsetzenden Zustand« zu beenden, so der Vorsitzende des Zentralrats, Romani Rose, am Mittwoch in Berlin.

Hintergrund der Auseinandersetzung ist eine Festlegung im Stiftungsgesetz, dass der Bundestag im August 2000 verabschiedete, um einen institutionellen Rahmen für die Entschädigung von Zwangsarbeitern aus der Zeit der NS-Diktatur zu schaffen. Dort wurde festgelegt, dass sich die verschiedenen Organisationen der Sinti und Roma auf einen gemeinsamen Kandidaten für das Kuratorium einigen müssten. Dabei hätte all...


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