Der Anti-Christ

Streiter wider Diktatur und Dogma: Karlheinz Deschner, Ankläger der Kirchen, ist tot

  • Von Ingolf Bossenz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Exkommuniziert wurde er bereits 1951. Zu diesem Zeitpunkt hatte er noch keine Zeile seines kolossalen kirchenkritischen Œuvre zu Papier gebracht. Die katholische Kirche ließ es Karlheinz Deschner nicht durchgehen, dass er seine zuvor geschiedene Lebensgefährtin ehelichte. Eine »ungültige Verbindung«, befand Julius Döpfner, Bischof von Würzburg, des für den Franken Deschner zuständigen Bistums. Keine Kompromisse.

Die waren dem 1924 in Bamberg geborenen und in katholischer Sozialisation erwachsenen Schriftsteller gleichfalls fremd. »Ich schreibe aus Feindschaft«, bekannte er freimütig. Sein Feindbild waren nicht die Christen. Es war das Christen-TUM, das er als »einzigen Grund« dafür bezeichnete, dass er kein Christ sei. Es war der organisierte und institutionalisierte Glaube, wie ihn die Kirchen - voran die römisch-katholische - d...

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