Mario Candeias 
und Wilfried Telkämper 14.04.2014 / Debatte

Bauplan für ein anderes Europa

Die Ablehnung der technokratischen, autoritären EU wächst. Die Linke muss das kritisieren - und braucht Alternativen

Beispiele für die Janusköpfigkeit EU gibt es genug. Entscheidend ist, mit der notwendigen Kritik an der Union nicht auch deren Errungenschaften über Bord zu werfen. Eckpunkte einer Realutopie.

Die seit 2008 anhaltende Wirtschafts- und Finanzkrise verstärkt auch die Krise des europäischen Integrationsprozesses. Diese war bereits mit der Einheitlichen Europäischen Akte und dem Vertrag von Maastricht angelegt worden, als der Weg einer ökonomischen Integration ohne soziale und politische eingeschlagen wurde. Skepsis und Ablehnung in der Bevölkerung wachsen. Seither wird die Europäische Union technokratisch und autoritär umgebaut. Ein überzeugendes Projekt hat sie nicht mehr. Doch zurück geht es auch nicht. Ein schleichender Zerfall käme einer Katastrophe gleich. Von links sind daher gleichermaßen Kritik der realen Entwicklungen des europäischen Herrschaftsprojekts wie emanzipative Vorstellungen einer alternativen europäischen Architektur zu entwickeln.

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