Fabian Lambeck 16.04.2014 / Inland

Nahles macht Zugeständnisse

Bundesarbeitsministerin will dem angeblich drohenden Missbrauch der Rente mit 63 vorbeugen

Es ist gar nicht so einfach, heutzutage Politik zu machen. Das zeigt sich geradezu exemplarisch bei den Rentenplänen der Großen Koalition. Noch bevor diese in Gesetzestexte gegossen sind, diskutiert die Republik bereits über den möglichen Missbrauch der Regelungen zur Rente mit 63. Dass die Debatte über eine drohende Frühverrentungswelle von den Arbeitgeberverbänden angestoßen wurde, interessiert nur am Rande. Die Sache steht im Raum, und so trat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Dienstag die Flucht nach vorn an. Auf dem rentenpolitischen Hearing des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Berlin sagte sie: »Ich will nicht, dass die abschlagfreie Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren zu einem neuen Programm der Frühverrentung ausgenutzt wird.« Gleichzeitig betonte Nahles, dass Arbeitgeber wie Arbeitnehmer an den erheblichen Kosten beteiligt würden, wenn sie sich wegen der Rente mit 63 vorzeitig von älteren Arbeitnehmern tr...

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