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Bauern gegen Konzernmacht

Ein Besuch bei den Verteidigern der Maisvielfalt im Süden Mexikos

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Mais ist in Mexiko ein Grundnahrungsmittel - und Teil der Schöpfungsgeschichte der Maya. Deshalb verteidigen viele Bauern ihr Saatgut vehement gegen die Begehrlichkeiten von Konzernen.

»Unser Mais ist Teil der nationalen Identität, weitaus wichtiger als der Tequila«, sagt Everardo Lovera Gómez und deutet auf eine Regalwand mit Plastikboxen, in denen sich Maiskörner in verschiedenen Farben und Formen befinden. Violette, fast schwarze, längliche, breite, dicke und dünne, gelbe und fast weiße. Mais hat in Mexiko, wo die Wiege dieser Kulturpflanze steht, viele Charakteristika. Die meisten kennt Everardo Lovera Gómez, Präsident der Vereinigung der Maisbauern des Bundesstaates Mexiko. Der gehören rund 700 Bauern an, ihr Sitz befindet sich in Atlacomulco, einer Provinzstadt im Bundessstaat Mexiko, die rund eine Fahrtstunde von Mexiko Stadt entfernt liegt. Atlacomulco liegt mitten in einer Anbauregion, wo Mais, Bohnen und Kürbis gepflanzt werden - die drei traditionellen Agrarprodukte Mexikos.

Die sind den Bauern um Everardo Lovera Gómez wichtig und deshalb unterhalten sie an ihrem Zentrum nicht nur eine Saatgutbank...


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