Moskau sieht erst einmal Kiew am Zug

Außenministerium fordert: »faschistische« Milizen entwaffnen / NATO uneins über Stärke russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine / Bewaffnete in Donezk stellen Bedingungen / Antisemitische Flugblätter lösen Besorgnis aus

Berlin. Nach der Einigung auf einen Friedensplan für die Ukraine sieht auch Moskau zunächst die Ukraine am Zug. Kiew müsse »faschistische« Milizen entwaffnen, erklärte Russlands Außenministerium. Der Westen forderte hingegen rasche konkrete Schritte Russlands. US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel fassten weitere Sanktionen ins Auge, »falls sich diese Deeskalation nicht in kurzer Zeit vollzieht«, hatte das Weiße Haus am Donnerstagabend nach einem Telefonat der beiden mitgeteilt.Das Außenministerium in Moskau wies die Drohungen als »inakzeptabel« zurück. »Es entsteht der Eindruck, dass die Sanktionssprache für Washington immer mehr die Diplomatie ersetzt«, hieß es. Derweil eroberten ukrainische Regierungseinheiten bei Kramatorsk zwei gepanzerte Fahrzeuge zurück. Niemand sei verletzt worden, berichteten örtliche Medien.

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