Washington »besorgt« - Moskau: »Kiew muss handeln«

Im Konflikt um die Ostukraine weiter Telefondiplomatie / OSZE: »Erste Schritte der ukrainischen Behörden« zur Umsetzung der Genfer Vereinbarung / USA schicken 600 Soldaten nach Polen, Litauen, Lettland und Estland

Berlin. US-Außenminister John Kerry hat von Russland mehr Anstrengungen zur Beruhigung der Lage im Osten der Ukraine angemahnt. Wie das US-Außenamt am Dienstag mitteilte, zeigte sich Kerry in einem Telefonat mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow »zutiefst besorgt über den Mangel an positiven russischen Schritten zur Deeskalation«. Laut dem US-Außenministerium verwies Kerry in dem Gespräch auf Beweise, dass die für Unabhängigkeit eintretenden Kräfte immer mehr Gebäude besetzten und Journalisten sowie andere Zivilisten gefangen nähmen. Zuvor hatte es aus Washington geheißen, es gebe Fotos, die beweisen sollen, dass die nichtstaatlichen Kräfte in zahlreichen Städten der Ostukraine tatsächlich russische Soldaten oder Offiziere des russischen Geheimdienstes sein sollen. Die Aussagekraft dieser Beweise wird allerdings weithin bezweifelt. Die Bilder seien von der Regierung in Kiew übergeben worden, sagte US-Außenamtssprecherin Jen Psaki.

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