Euroländer bleiben im Schuldenstrudel

Die Währungsunion bleibt in Sachen öffentlicher Defizite weiterhin gespalten

Mit drakonischen Sparmaßnahmen wird in Ländern wie Griechenland versucht, die Schulden abzubauen. Doch der Erfolg bleibt weiterhin aus.

Der europäische Schuldenberg wächst langsamer. Wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte, verringerte sich das öffentliche Defizit im Euroraum von 3,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2012 auf 3,0 Prozent im Jahr 2013. Damit waren die öffentlichen Haushalte des Euroraums zu Jahresende im Schnitt mit 92,6 Prozent im Vergleich zur Wirtschaftsleistung verschuldet.

Doch noch immer ist Europa auch in Sachen öffentliche Defizite in einen reichen Norden und einen armen Süden geteilt. So hielten Länder wie die Niederlande, Dänemark und Österreich die Maastricht-Kriterien von maximal drei Prozent Neuverschuldung ein. Deutschland schafft nach Auskunft der Luxemburger Statistiker sogar einen ausgeglichen Haushalt und Luxemburg einen kleinen Überschuss von 0,1 Prozent des BIP. Auch die baltischen Länder wiesen eine geringe Neuverschuldungsrate auf, während Estland mit zehn Prozent der Wirtschaftsleistung de...

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