Mehdorns zweite Großbaustelle

Beim Schallschutz für Anlieger im Umfeld des künftigen Hauptstadtflughafens bleibt noch sehr viel zu tun

  • Von Klaus Peters
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Beim neuen Hauptstadtflughafens geht es längst nicht nur um Mängel beim Brandschutz. Als weiteres Risiko für den Eröffnungstermin erweist sich fehlender Schallschutz.

Seit vier Jahren kämpft Michael Schirmer um den Schallschutz für sein Wohnhaus. Er will seine Ruhe haben, wenn wenige Kilometer entfernt der neue Hauptstadtflughafen eröffnet. Bisher war Schirmers Kampf vergebens - obwohl die Handwerker schon einmal angerückt waren. So wie dem Hausbesitzer aus Blankenfelde-Mahlow geht es Tausenden.

»Gut zwei Jahre hat es schon mal gedauert, bis die Schallschutzfenster drin waren«, berichtet Schirmer. »Und dann kam das OVG-Urteil.« Die Richter befanden den von der Flughafengesellschaft bewilligten Schallschutz als nicht ausreichend. »Jetzt warte ich drauf, dass mein Haus noch mal ausgemessen wird und der neue Schallschutz kommt.«

Mit dem BER wird sich der Fluglärm für Blankenfelde-Mahlow, das schon unter dem alten Flughafen Schönefeld leidet, vervielfachen. In wenigen hundert Metern Höhe donnern die Jets über die Dächer.

Nach dem seit zehn Jahren gültigen Planfeststellungsbeschluss ...


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