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Berlins neuer Kulturstaatssekretär muss der hauptstädtischen Hochkultur ab Montag beweisen: Er kann auch Oper

  • Von Nadine Emmerich
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Tim Renner tritt am Montag als neuer Berliner Kulturstaatssekretär an. Der schillernde Musikunternehmer hat viele Fans, aber auch viele Kritiker. Über allem schwebt die Frage: Kann der das?

Via Facebook bereitet Tim Renner die Öffentlichkeit seit einigen Wochen auf seinen Amtsantritt vor: Der Musikunternehmer und Popexperte übernimmt am Montag den Job des Berliner Kulturstaatssekretärs. Als kleinen Hinweis an seine Kritiker postete er letztens ein Foto vom Parkplatz der Philharmonie: Seht her, ich mache heute in Hochkultur. Nach der Ernennung des Quereinsteigers stellten einige nämlich die Frage, ob der Musikmanager etwas anderes als die Popkultur vertreten könne - wo er doch scheinbar nicht in die Oper gehe.

Der 49-Jährige polarisiert die Berliner: Die einen finden den Autor von »Wir hatten Sex in den Trümmern und träumten« klug und cool - andere denken, er sei das Gegenteil davon. Die Personalie Renner gilt aber als ein Coup des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD): Mit dem Ex-Deutschlandboss von Universal Music und Chef von Motor Entertainment an seiner Seite kann Wowereit sein Bild von Berlin als H...


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