Das Vakuum nach der Montagsdemo

Die USA-Kritik sollte nicht den Rechten überlassen werden

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Den Antiamerikanismus an sich gibt es nicht. Es gibt Kritik am »US-System« aus allen erdenklichen Richtungen. Vom rechtsextremen Tea-Party-Milliardär bis zum linksextremen Occupy-Freak, vom wohlüberlegten Friedensforscher bis zum verbiesterten Antisemiten: Sie alle arbeiten sich am Feindbild des »Establishments« der Vereinigten Staaten von Amerika ab - jedoch aus völlig unterschiedlichen Motiven. Nur die moderate Linke hält sich vornehm zurück - und lässt so die völlig Falschen den Unmut gegenüber »den USA« formulieren: »Montagsdemos« mit zuletzt angeblich mehreren Tausend Teilnehmern. Dort hat auch reaktionäres, sogenanntes Querfront-Personal gesprochen, etwa Jürgen Elsässer, ein Ex-Linker, der alle Berührungsängste nach Rechts abgelegt hat. Menschen wie er locken wiederum Anhänger der übelsten Theorien, was ein extrem heterogenes Publikum zur Folge hatte - zu heterogen für viele Friedensaktivisten, die nun den Stab über die ihnen ...

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