Michael Bartsch, Dresden 28.04.2014 / Inland

Leidenserinnerungen und geschichtsmüde Jugend

18. Bundeskongress der Stasibeauftragten in Dresden verharrte aber nicht nur in der Retrospektive

Benennung von SED-Unrecht erwartet man üblicherweise von Begegnungen der Jahn-Behörde mit Opferverbänden. Doch zwei Gäste stellten auch Fragen an die Transformationsgesellschaft danach.

Wenn sich einmal im Jahr die Stasi-Landesbeauftragten mit den Verfolgtenverbänden zum Bundeskongress treffen, erwartet man kaum mehr als die üblichen Rituale. Die »Master Narratives« werden bedient, also bis 1989 die Hölle, dann Eingang in den Vereinigungshimmel. Begleitet vom nahezu vollständigen Kritikfähigkeitsverlust der einstigen Dissidenten gegenüber aktuellen Zuständen.

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