Den Cap Arcona-Opfern verpflichtet

Länderübergreifendes Bündnis lädt am 10. Mai nach Grevesmühlen zur Gedenk-Radtour ein

In den Mittagsstunden des 3. Mai 1945 beschossen britische Flugzeuge zwei in der Lübecker Bucht ankernde Schiffe, auf denen über 9000 KZ-Häftlingen eingepfercht waren. Beim Untergang der »Cap Arcona« und der »Thielbek« starben etwa 7000 von ihnen. Viele Tote wurden an Land gespült, an verschiedenen Orten sorgten Anwohner und Überlebende für die Kennzeichnung der Gedenkorte. Über die Erinnerungsarbeit und geplante Veranstaltungen rund um den 3. Mai sprach Autorin Elvira Grossert mit Hugo Rübesamen aus Wismar, Initiator und Mitbegründer des »Förderkreises Cap-Arcona-Gedenken«.

nd: Herr Rübesamen, was ist der »Förderkreis Cap-Arcona-Gedenken«, welche Ziele hat er sich gesetzt?
Rübesamen: Der »Förderkreis Cap-Arcona-Gedenken«, im Dezember 2002 gegründet, ist ein freiwilliges Bündnis - heute würde man sagen ein Netzwerk - von engagierten Bürgern, Initiativen, Einrichtungen und Kommunen, die sich in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein dem Gedenken an die Ereignisse und Opfer der Cap-Arcona-Katastrophe verpflichtet fühlen.

Wie arbeiten Sie mit den Gedenkstätten in Schleswig-Holstein zusammen?
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen der Erfahrungsaustausch und die historische Forschung. In der praktischen Arbeit geht es vor allem um neue zeitgemäße Formen, Methoden und Medien in der kulturellen Erinnerungsarbeit und um die Bewahrung von Traditionen. Dazu gehören auch der gegenseitige Besuch von Gruppen verschiedener Generationen. Das ist mir sehr wichtig, denn etwas gegen das Vergessen zu t...

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