Hamburg driftet auseinander

Armutsquote erreichte höchsten Stand seit 2006 / LINKE: Senat unterschlägt Fakten

  • Von Angela Dietz, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft wirft Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) Schönfärberei und Arbeitsverweigerung vor. Denn eine Studie zeige die Spaltung der Stadt in arme und reiche Stadtteile.

Trotz sinkender Arbeitslosigkeit und zurückgehender Hartz IV-Quoten ist die Armutsquote in der Hansestadt auf dem höchsten Stand seit 2006. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des ehemaligen Bürgerschaftsabgeordneten der LINKEN, Joachim Bischoff. »Die sozialräumliche Spaltung zwischen Arm und Reich in Hamburg nimmt zu«, erklären Ökonom Bischoff und Co-Autor Bernhard Müller. Insbesondere die Kinderarmut konzentriert sich zunehmend in bestimmten Stadtteilen.

Von einer Absenkung der Armutsgefährdungsquote von 14 auf 13 Prozent bis 2010 hatte Senator Scheele im Januar gesprochen. Doch Bischoff und Müller werfen dem Senat »bewusste Unterschlagung« aktuell schlechterer Werte vor. Die Zahlen des Senats seien veraltet. Auch Klaus Wicher vom Hamburger Landesverband des Sozialverbands Deutschland (SoVD) konstatiert einen deutlichen Anstieg der Armut in der Hansestadt in den Jahren 2011 und 2012. 2012 stieg die Quote auf 14,8 Pro...

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