Eurofighter - weniger kosten mehr

Rechnungshof kritisiert mangelnde Transparenz, Industrie mit steigendem Umsatz

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Bundesrechnungshof hat seine Bemerkungen zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes vorgelegt. Wieder gab es arge Schelte für das Militär.

Vor Wochen bereits hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) festgestellt, dass es in ihrem Haus keine Durchsicht gibt bei den wichtigsten Rüstungsprojekten. Sie ordnete eine Tiefenprüfung durch externen Experten an. Doch noch bevor per Ausschreibung feststeht, wer Ordnung schaffen kann, moniert der Bundesrechnungshof seltsame Kostensteigerungen beim teuersten Rüstungsprojekt, dem Eurofighter.

1997 wollte die Bundeswehr 180 derartige Maschinen kaufen. Kostenpunkt: 11,8 Milliarden Euro. Im Zuge der Bundeswehrreform stellte man fest, dass 140 Jets ausreichen. Wer jetzt glaubt, mit Subtraktion bei den Kosten weiter zu kommen, irrt. Denn die ursprünglich geplanten 11,8 Milliarden Euro sind »nahezu vollständig ausgeschöpft«, sagt der Bundesrechnungshof. Um sich dann dem Begriff »Lebenswegkosten« zuzuwenden. Damit bezeichnet man jene Ausgaben, die über den gesamten Lebensweg eines Waffensystems entstehen und dem einsa...

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