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Deutsche Bank wartet auf Trendwende

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Ein schwächeres Geschäft mit Anleihen verhagelt dem deutschen Branchenprimus den Start ins Jahr 2014. Der Ausstieg der US-Notenbank aus der ultralockeren Geldpolitik belastet.

Frankfurt am Main. Ein nachlassendes Geschäft mit Anleihen hat bei der Deutschen Bank zu Jahresbeginn für einen kräftigen Gewinneinbruch gesorgt. Das Vorsteuerergebnis sackte im ersten Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um gut 30 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro ab, wie der deutsche Branchenprimus am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Unter dem Strich blieben 1,1 Milliarden Euro übrig, ein Drittel weniger als vor einem Jahr.

Diesmal drückten vor allem Rückgänge im Tagesgeschäft auf den Gewinn. Besonders im Investmentbanking lief es nicht mehr so gut, insbesondere das Geschäft mit Anleihen schwächelte. Dabei wirkt sich vor allem das langsame Auslaufen der ultralockeren Geldpolitik der US-Notenbank Fed aus. Dies hatte sich schon auf die US-Banken negativ ausgewirkt. Die Deutsche Bank ist im Anleihenhandel eine der Top-Adressen weltweit.

Zuwächse verbuchte die Bank dagegen im Privatkundengeschäft, das fast einen Rekordgewinn erzielte. Dabei profitierte sie davon, dass ihre Kunden dank der guten Wirtschaftslage in Deutschland ihre Kredite regelmäßig bedienen. Die Risikovorsorge konnte das Institut daher deutlich reduzieren. Rückstellungen für juristische Altlasten, die dem Institut die letzten Quartale verhagelt hatten, schlugen dieses Mal kaum zu Buche. Die Deutsche Bank hatte zuletzt wichtige Fälle durch Vergleiche, wie etwa bei der Auseinandersetzung um die Pleite des Kirch-Medienimperiums, gelöst. Trotzdem befürchten Analysten, dass die Rechtsrisiken der Bank noch lange belasten werden. dpa/nd

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