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Alles Tapete, oder was?

Größte Werkschau des chinesischen Künstlers Ai Weiwei im Martin-Gropius-Bau in Berlin: »Evidence«

  • Von Marion Pietrzok
  • Lesedauer: ca. 8.0 Min.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Wahrheitsbeweis dieser Redensart erst unlängst: Der chinesische Präsident kam nach Deutschland, und zwar kurz vor Eröffnung der Ausstellung neuer und bislang nicht bekannter Werke des chinesischen Künstlers Ai Weiwei in Berlin. Für die größte Personalausstellung des hierzulande bekanntesten Gegenwartskünstlers Chinas war derart getrommelt worden, dass Xi Jinping beinahe nur am Rande vorzukommen schien. Diesen Eindruck von Priorität und Bedeutsamkeit konnte man jedenfalls haben. Das chinesische Staatsoberhaupt brachte über 100 Wirtschaftsexperten mit, Ai Weiwei schickte achtzehn Container mit zig Tonnen Kunst. Hie die Sendboten aus dem Honigtopf für die deutsche Wirtschaft - allein der Konzern VW beispielsweise macht mit China 21 Prozent seines Umsatzes -, da der politische Botschafter mittels Kunst.

Eintritt in den Martin-Gropius-Bau. Als Fußgänger auf glatten Steinfliesen den Blic...


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