Auf einen Schelm anderthalb

Am 1. Mai 1894 lief das Fass über - Bierboykott in Berlin

  • Von Werner Ruch
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nach der Maifeier 1894 sperrten die Berliner Ring-Brauereien etwa 300 gewerkschaftlich organisierte Böttcher aus, weil sie der Arbeit fern geblieben waren, um an den Veranstaltungen des Internationalen Kampf- und Feiertages teilzunehmen. Ein Sturm der Entrüstung erhob sich gegen diesen Willkürakt. Am 3. Mai beschloss eine stark besuchte Böttcher-Versammlung den unbefristeten Generalstreik. Dessen Beendigung wurde von der Wiedereinstellung der unrechtsmäßig Gemaßregelten, der Freigabe des 1. Mai als Kampf- und Feiertag der Arbeiter sowie der Erfüllung von bereits lange geforderten Lohnerhöhungen und Arbeitszeitverkürzungen abhängig gemacht.

Am Sonntag, dem 10. Mai, schlossen sich die Brauereihilfsarbeiter den Streikenden an. Ein von Rixdorfer Gewerkschaftern einberufenes Arbeiterplenum hatte derweil spontan einen Boykott über die »Rixdorfer Vereinsbrauerei« auf dem Rollberg (Hermannstraße) verhängt. Das Berliner Gewerkschaftska...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 602 Wörter (4294 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.